4. Juni 2009

ILIAS

ILIAS (http://www.ilias.de/) steht für Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperations-System und wurde von der Universität Köln entwickelt. Das System stellt, ähnlich wie Moodle, ein open source Lern-managment-System mit erweiterten Funktionen dar. ILIAS ermöglicht das Erstellen von internet-basierten Arbeitsmaterialien zum Lehren und Lernen und die Verfügbarmachung dieser. Gleichzeitig ermöglicht es eine Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden, es enthält Applikationen zur Erstellung von Prüfungen und Evaluationen und ein Kursmanagement-System, um ganze Kurse im Internet zu planen und zu verwirklichen. Eine Besonderheit bei ILIAS ist der „persönliche Schreibtisch”, der als persönlicher Arbeitsplatz und Informationsbrett des Benutzers dient und Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung bietet (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/7c/Pers%C3%B6nlicher_Schreibtisch.png). Der „persönliche Schreibtisch enthält unter anderem Persönliche und öffentliche Notizen, bookmark-Verwaltungen, Terminkalender und eine individuellen Lernfortschrittsreport. Das Kursmanagement-System von ILIAS (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/59/ILIAS-Kurs_Standardansicht.png) bietet darüber hinaus unter anderem eine Lernplanung für Kurse, Lernziel-orientierte Bereitstellung von Lernmaterialien und Lernfortschrittskontrollen für Kursmitglieder. ILIAS ist auch mit Funktionen zur Förderung des gegenseitigen Kennenlernens und der Zusammenarbeit, wie einem Gruppensystem und Kommunikationstools, wie ein integriertes mailsystem oder medicasts (für die Formate mp3, Flash, GIF, PNG) ausgestattet. Ein großer Vorteil von ILIAS ist die Authoring-Funktion, die dazu dient Lernmaterialien aus Text und Multimedia-Elementen zu erstellen und diese als WBTs (Lerneinheiten werden von einem Webserver online mittels Internet oder Intranet abgerufen) weiter zu verwenden. Es können unter anderem Importe aus Open Office oder XML-basiert bzw. optional JavaScript-unterstützte Dateien verwendet werden. Der einzige richtige Nachteil, den ILIAS bietet, ist die lange Einarbeitungszeit und damit insgesamt eher mäßige Bedienung des Systems. Kenntnisse über Datenbankverwaltung (MySQL) und Webserver-Konfiguration (PHP) werden wie gewohnt für die Installation benötigt.

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4. Juni 2009

Moodle

Moodle (http://www.moodle.de/) steht für Modular Object-Oriented Dynamic Learning Environment und stellt im Allgemeinen ein open source Lern-managment-System mit Erweiterungen und zusätzlichen Funktionen dar. Es handelt sich hierbei um ein objektbasiertes Kursmanagementsystem, welches die Möglichkeit bietet kooperative Lehr- und Lernmethoden im Internet anzuwenden. Moodle ermöglicht die Erstellung eines Kurses und die Bereitstellung der erforderlichen Arbeitsmaterialien, wie Texte, Dateien und links und Lernaktivitäten, wie „Abstimmung” oder „Aufgabe” (entspricht der Stellung einer Übung), auf interaktive Weise im Internet. Es erinnert somit ein wenig an das für FU-Studenten im Allgemeinen bekannte blackboard System (http://www.blackboard.com/). Der erstellte Kurs kann nur für beliebige Personengruppen zugänglich gemacht werden oder es kann zur Teinahme ein Passwort erforderlich gemacht werden. Weiterhin können verschiedene Kursformate gewählt werden, es kann eine thematische Gliederung vollzogen werden oder ein zentrales Forum integriert werden. Als Besonderheit lassen sich in moodle auch SCORM-Lerneinheiten (Referenzmodell für austauschbare elektronische Lerninhalte)  einbinden. Moodle beinhaltet auch messenger-, wiki und blog-Funktionen. Ausserdem ist ein Test-modul in moodle eingearbeitet, das zur bewerteten Abfrage benutzt werden kann.

Auch bei Moodle ist als besonderer Vorteil die große Zahl an Zusatzmodulen zu nennen, die über die Standard-module hinausgehen. Ausserdem ist auch das hohe Maß an Gestaltungsmöglichkeiten des Kursraumes mit gestaltbaren Rechtemodellen und Visualisierungen zu nennen. Insgesamt macht Moodle in der Bedienung einen übersichtlichen und soliden Eindruck. Zudem bietet Moodle eine einfache Oberfläche und die Anpassung des eigenen Designs geschieht intuitiv und leicht. Wie bei bisher allen genannten e-learning Systemen sind auch für die Installation von Moodle Kenntnisse über Datenbankverwaltung (MySQL bzw. PostgreSQL) und Webserver-Konfiguration (PHP) nötig.

Viele Nachteile hat Moodle nicht. Eine der wenigen Sachen, die man hätte verbessern können, sind die Fehlenden Möglichkeiten zur Video- und Audiokonferenz.

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4. Juni 2009

Plone

Bei Plone (http://plone.org/) handelt es sich ebenfalls um ein open source Web-Content-Management-System, das zum kooperativen bearbeiten und publizieren von Texten und multimedialen Inhalten im Internet verwendet wird. Wie bei allen zuvor genannten Systemen handelt es sich auch bei Plone um ein plattformunabhängiges System mit dem Unterschied, dass Plone sowohl für Intra- als auch für Extranet Anwendungen geeignet ist. Plone kann vor allen Dingen als Document publishing System und als groupware-tool (d.h. zur Unterstützung der Zusammenarbeit in einer Gruppe über zeitliche und/oder räumliche Distanz hinweg) eingesetzt werden. Plone enthält einen WYSIWYG-Editor (das ausgegebene Dokument sieht ähnlich aus wie während der Bearbeitung) zum Bearbeiten von Textdokumenten. Inhalte können über Workflows freigegeben werden. Dabei kann in verschiedenen Zuständen die Sichtbarkeit und die Berechtigung der aufgeführten Inhaltsobjekte definiert werden.   Plone enthält ausserdem verschiedene Ordner- und Dokumentstatus und enthält eine Reihe von Zusatzapplikationen bzw. modulen (ähnlich wie Drupal) die das System erweiterbar machen. Im Zusammenhang damit besitzt Plone einen objektorientierten Aufbau, in den viele Systemsprachen  integriert sind. Eine Beschreibung aller Funktionen von Plone gibt es unter follgendem link:

http://plone.org/products/plone/features/3.0

Weitere Vorteile von Plone liegen in dem upoload von Dateien aus Office-Anwendungen wie word, excel oder open Office unter Beibehaltung der Textformatierung. Ausserdem enthält Plone die Funktion der Versionierung d.h. der Änderungsverfolgung und Wiederherstellung von Dokumenten.

Der größte Nachteil von Plone mal wieder in der Installation. Für eine Plone-Installation auf einem Webserver müssen ein Zope-Applikationsserver samt Content Management Framework sowie alle benötigten Bibliotheken der Programmiersprache Python vorinstalliert sein, was zu einer recht komplexen und komplizierten Installation führt. Es wird geraten für die Installation das Rechenzentrum der Hochschule auf zu suchen

Was die Bedienung angeht, so hat Plone eine recht intuitive und nicht überladene Oberfläche, die zu nicht allzu langen Einarbeitungszeiten führt. Der auf zu wendende Aufwand für die Einarbeitung ist also zu verkraften.

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4. Juni 2009

Drupal

Drupal (http://drupal.org/) ist ein open source Web-Content-Management-System (CMS) auch oft beschrieben als Content-Management-Framework (CMF). Es handelt sich hierbei um ein System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, Text- und Multimedia-Dokumenten ermöglicht und sich dabei als Ziel gesetzt hat ein hohes Maß an Konfigurations- und Anpassungsmöglichkeiten zu bieten. Drupal hat Ansätze von einer Social Software, dient also dem Aufbau und der Pflege von Gemeinschaften. Drupal dient der Erstellung einer eigenen Seite im Internet und ermöglicht das Anlegen von weblogs, den Gegenseitigen Austausch in Foren oder das Veröffentlichen von Artikeln. Die software besteht aus einem Core von Grundfunktionlitäten, wie einem Forum, Menüführung, Statistiken, einem blog und anderen bekannten Inhalten und einer Vielzahl an zusätzlich wählbaren Modulen, wie Account reminder, embedded video field oder views uvm., die vom Administrator zugefügt werden können. Sowohl die core-module als auch die nicht-core module können vom Benutzer bzw. Administrator ausgewählt werden, was zu einer geradezu unüberschaubaren Anzahl an Gestaltungsmöglichkeiten führt. Damit kann die eigene Seite auf vielfältigste Weise selbst gestaltet und personalisiert werden, was auch zu den ganz großen Vorteilen von drupal gehört. Natürlich ist auch drupal ortsungebunden und plattformunabhängig.

Als Nachteil von Drupal wäre die magelnde Übersichtlichkeit vor allen Dingen auch der angebotenen Informationen zu nennen. Allein die „Before you start”-Informationen (http://drupal.org/getting-started/before/overview), die vor dem Herunterladen zu lesen sind, stellen  eine Hürde da und sind nicht unbedingt nach Wichtigkeit geordnet. Auch der Rest der Seite scheint für mich keinen vernünftigen Aufbau zu haben und man braucht etwas Zeit bis man sich zurechtfindet. Ähnliches gilt für die Vielzahl an wählbaren modulen, die alphabetisch bzw. nach projects geordnet sind (http://drupal.org/project/modules). Es muß ziemlich viel Zeit investiert werden, um sich hier einen richtigen Überblick zu verschaffen. Was man dem System allerdings gut heißen muß ist, dass es mit vielen Foren ausgestattet ist, die einem bei jeglichen Problemen behilflich sein können:

http://drupal.org/forum

Die eben genannten Nachteile wirken sich dann im Endeffekt natürlich auch auf einen eher nicht so gute Bedienung aus. Auch für Drupal werden grundlegende Kenntnisse über Datenbankverwaltung (MySQL bzw. PostgreSQL) und Webserver-Konfiguration (PHP) benötigt.

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4. Juni 2009

Elgg

Auch bei Elgg (http://www.elgg.net/) handelt es sich um ein spezialisiertes open source E-portfolio-System allerdings vor allen Dingen zur Erstellung eines sozialen Netzwerks. Elgg ist, ähnlich wie Mahara, serverbasiert und kann als virtuelle Lern- und Kommunikationsplattform dienen. Elgg bietet die Möglichkeit der Erstellung eines multimedialen E-portfolios, des Führens eines Weblogs, der Verwaltung und Bereitstellung von Dateien, der Erstellung von Webseiten und sogar des Anlegens eines podcasts. Weiterhin bietet es die Möglichkeit Freunde zu finden, Nachrichten zu verschicken, Lern- oder Interessengemeinschaften zu gründen oder solchen beizutreten. Auch Elgg ist durch seine Webbasiertheit ortsungebunden und plattformunabhängig.

Ein großer Vorteil von Elgg ist, dass es zu Elgg viele Erweiterungen und Themes gibt, die es dem Benutzer ermöglichen eine individuelle Gestaltung vor zu nehmen. Ein weiterer großer Vorteil von Elgg ist die Zugriffs- und Sichtbarkeitskontrolle für jeden Inhaltstyp (von Blog-eintrag über Dateien bis hin zum Profil). Ausserdem ist die Möglichkeit der Integration von externen links und wikis als großer Vorteil zu nennen.

Ein kleiner Nachteil von Elgg liegt in den Sprachpaketen, die zwar auf der webseite von Elgg (http://community.elgg.org/mod/plugins/world.php?plugin_type=languagepack) erhältlich, allerdings oft nicht vollständig sind. Ein weiterer kleiner Nachteil von Elgg hat mit der Bedienung und Installation von Elgg zu tun. Die Installation von Elgg erfordert grundlegende Kenntnisse über Datenbankverwaltung (MySQL) und Webserver-Konfiguration (PHP, Apache mod_rewrite usw.). Ansonsten ist die Administration recht einfach und die webbasierte Bedienung ist nach kurzer Einarbeitungszeit erlernt. Im schlimmsten Fall stehen dem Benutzer unter folgenden links Hilfestellungen zur Verfügung:

http://docs.elgg.org/wiki/Main_Page

http://www.youtube.com/results?search_query=sudile+elgg

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4. Juni 2009

Mahara

Bei Mahara (http://mahara.org/) handelt es sich um ein serverbasiertes, spezialisiertes open source E-portfolio-System zur Erstellung und Verwaltung von E-portfolios. Mit Mahara kann ein Kompetenzprofil des jeweiligen Nutzers erstellt werden mit Informationen zu dem Stand seiner Ausbildung, seinen Fähigkeiten und Zielen. Mahara bietet die Möglichkeit einen oder mehrere weblogs zu unterschiedlichen Themen zu führen, unterschiedlichste Dateien hochzuladen, zu verwalten und für andere Benutzer verfügbar zu machen  und vor allen Dingen auch den Kontakt zu anderen Benutzern zu pflegen. Dazu trägt auch die Möglichkeit der Gründung von eigenen Gruppen innerhalb der community bei.

Ein großer Vorteil von Mahara ist das View-Konzept. Dadurch kann der Benutzer verschiedene Ansichten seines Gesamtprofils erstellen und diese Ansichten nur für bestimmte Benutzer oder Benutzergruppen freigeben. Damit können z.B. Verschiedene, spezielle und maßgeschneiderte Portfolios erstellt werden, mit denen man sich bei bestimmten Arbeitgebern bewerben kann. Ein weiterer Vorteil von Mahara ist, dass es vollständig webbasiert und damit ortsungebunden und plattformunabhängig ist.  Mahara besitzt auch eine Schnittstelle zu moodle, einem Lern-management-System, das noch vorgestellt wird.

Die Nachteile von Mahara liegen in der relativ kleinen community (damit werden nur wenige Sprachen unterstützt), dem file-upload der nur einen upload von einzelnen Dateien zulässt und das Fehlen einer bookmark-Verwaltung. Es fehlt auch die Möglichkeit der Einbindung externer Inhalte.

Die browserbasierte Bedienung von Mahara ist ziemlich intuitiv und recht schnell erlernt. Die Installation erfordert allerdings Kenntnisse über Webserveradministration und Datenbank-verwaltung. Ausserdem ist eine 100% fehlerfreie Installation nur für Linuxsysteme möglich.

Bei Problemen mit der Installation kann folgende Seite aufgerufen werden:

http://wiki.mahara.org/System_Administrator%27s_Guide/Installing_Mah

ara

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18. Mai 2009

E-portfolios, eine Einführung

Den Einstieg in das Thema der E-portfolios möchte ich mit der web page http://www.e-portfolios.org bieten. Diese web page befasst sich ziemlich gründlich und umfassend mit dem Thema der E-portfolios. Vor allen Dingen aber ist diese web page auch gut geeignet sich einen schnellen Überblick über das Themengebiet zu verschaffen. Meiner Meinung nach ist diese web page ideal für Leute, die vorher noch nie was von E-portfolios gehört haben. Die web page ist unterteilt in die drei Hauptthemengebiete Grundlagen, Praxisbeispiele und Quellen.

Das Themengebiet Grundlagen bietet zum einen die gängigsten Definitionen zum Thema E-portfolios, zum Anderen wird in dem Themengebiet auf die Prozesse eingegangen, die durchlaufen werden bei der Entstehung eines E-portfolios und es werden die Systeme zur Umsetzung eines E-portfolios und die versichiedenen E-portfolio-Typen aufgezählt.

Das Themengebiet Praxisbeispiele befasst sich mit der praktischen Realisierung von E-portfolios. Es werden Beispiele für Lernportfolios, Lehrportfolios, Karriereportfolios und Sprachportfolios aufgeführt.

Im letzten Themengebiet, Quellen, werden abschließend nochmal die Quellen aufgezählt, auf die bei der Erstellung der web page zurückgegriffen wurde. Alles in allem handelt es sich bei der vorgestellten web page also um eine gute Übersichtsseite.


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