Drupal (http://drupal.org/) ist ein open source Web-Content-Management-System (CMS) auch oft beschrieben als Content-Management-Framework (CMF). Es handelt sich hierbei um ein System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, Text- und Multimedia-Dokumenten ermöglicht und sich dabei als Ziel gesetzt hat ein hohes Maß an Konfigurations- und Anpassungsmöglichkeiten zu bieten. Drupal hat Ansätze von einer Social Software, dient also dem Aufbau und der Pflege von Gemeinschaften. Drupal dient der Erstellung einer eigenen Seite im Internet und ermöglicht das Anlegen von weblogs, den Gegenseitigen Austausch in Foren oder das Veröffentlichen von Artikeln. Die software besteht aus einem Core von Grundfunktionlitäten, wie einem Forum, Menüführung, Statistiken, einem blog und anderen bekannten Inhalten und einer Vielzahl an zusätzlich wählbaren Modulen, wie Account reminder, embedded video field oder views uvm., die vom Administrator zugefügt werden können. Sowohl die core-module als auch die nicht-core module können vom Benutzer bzw. Administrator ausgewählt werden, was zu einer geradezu unüberschaubaren Anzahl an Gestaltungsmöglichkeiten führt. Damit kann die eigene Seite auf vielfältigste Weise selbst gestaltet und personalisiert werden, was auch zu den ganz großen Vorteilen von drupal gehört. Natürlich ist auch drupal ortsungebunden und plattformunabhängig.
Als Nachteil von Drupal wäre die magelnde Übersichtlichkeit vor allen Dingen auch der angebotenen Informationen zu nennen. Allein die „Before you start”-Informationen (http://drupal.org/getting-started/before/overview), die vor dem Herunterladen zu lesen sind, stellen eine Hürde da und sind nicht unbedingt nach Wichtigkeit geordnet. Auch der Rest der Seite scheint für mich keinen vernünftigen Aufbau zu haben und man braucht etwas Zeit bis man sich zurechtfindet. Ähnliches gilt für die Vielzahl an wählbaren modulen, die alphabetisch bzw. nach projects geordnet sind (http://drupal.org/project/modules). Es muß ziemlich viel Zeit investiert werden, um sich hier einen richtigen Überblick zu verschaffen. Was man dem System allerdings gut heißen muß ist, dass es mit vielen Foren ausgestattet ist, die einem bei jeglichen Problemen behilflich sein können:
Die eben genannten Nachteile wirken sich dann im Endeffekt natürlich auch auf einen eher nicht so gute Bedienung aus. Auch für Drupal werden grundlegende Kenntnisse über Datenbankverwaltung (MySQL bzw. PostgreSQL) und Webserver-Konfiguration (PHP) benötigt.

