Bei Plone (http://plone.org/) handelt es sich ebenfalls um ein open source Web-Content-Management-System, das zum kooperativen bearbeiten und publizieren von Texten und multimedialen Inhalten im Internet verwendet wird. Wie bei allen zuvor genannten Systemen handelt es sich auch bei Plone um ein plattformunabhängiges System mit dem Unterschied, dass Plone sowohl für Intra- als auch für Extranet Anwendungen geeignet ist. Plone kann vor allen Dingen als Document publishing System und als groupware-tool (d.h. zur Unterstützung der Zusammenarbeit in einer Gruppe über zeitliche und/oder räumliche Distanz hinweg) eingesetzt werden. Plone enthält einen WYSIWYG-Editor (das ausgegebene Dokument sieht ähnlich aus wie während der Bearbeitung) zum Bearbeiten von Textdokumenten. Inhalte können über Workflows freigegeben werden. Dabei kann in verschiedenen Zuständen die Sichtbarkeit und die Berechtigung der aufgeführten Inhaltsobjekte definiert werden. Plone enthält ausserdem verschiedene Ordner- und Dokumentstatus und enthält eine Reihe von Zusatzapplikationen bzw. modulen (ähnlich wie Drupal) die das System erweiterbar machen. Im Zusammenhang damit besitzt Plone einen objektorientierten Aufbau, in den viele Systemsprachen integriert sind. Eine Beschreibung aller Funktionen von Plone gibt es unter follgendem link:
http://plone.org/products/plone/features/3.0
Weitere Vorteile von Plone liegen in dem upoload von Dateien aus Office-Anwendungen wie word, excel oder open Office unter Beibehaltung der Textformatierung. Ausserdem enthält Plone die Funktion der Versionierung d.h. der Änderungsverfolgung und Wiederherstellung von Dokumenten.
Der größte Nachteil von Plone mal wieder in der Installation. Für eine Plone-Installation auf einem Webserver müssen ein Zope-Applikationsserver samt Content Management Framework sowie alle benötigten Bibliotheken der Programmiersprache Python vorinstalliert sein, was zu einer recht komplexen und komplizierten Installation führt. Es wird geraten für die Installation das Rechenzentrum der Hochschule auf zu suchen
Was die Bedienung angeht, so hat Plone eine recht intuitive und nicht überladene Oberfläche, die zu nicht allzu langen Einarbeitungszeiten führt. Der auf zu wendende Aufwand für die Einarbeitung ist also zu verkraften.

